Eddie Murphy erteilt den Oscars eine Absage
Nachdem Brett Ratner vom Posten des Produzenten und Regisseurs der Oscar-Verleihung 2012 zurücktrat, hat nun auch Eddie Murphy seinen Hut genommen und erklärt, dass er nicht länger als Moderator der Show zur Verfügung steht.
Ratner gab den Posten vor einigen Tagen frei, nachdem eine homophobe Äußerung von ihm im Bezug auf seinen Regiestil für heftige Proteste in der Schwulen- und Lesbenszene von Los Angeles geführt hatte. Da diese als eine der aktivsten in den USA gilt und die Oscar-Verleihung in Los Angeles stattfindet, wollte Ratner das Feuer durch die Inszenierung nicht weiter anheizen.
Von Anfang an galt Murphy, der als enger Freund Ratners gilt, als dessen Wunschkandidat für die Moderation der Show. Doch nun da Ratner nicht mehr an der Show beteiligt ist, will auch Murphy nicht mehr aktiv an der Verleihung im kommenden Jahr mitwirken. „Ich habe mich sehr darauf gefreut, ein Teil dieser Show zu sein, an der unser Produktionsteam und die Autoren gerade arbeiten. Aber ich bin mir sicher, dass die neuen Produzenten und der neue Moderator einen ebenso guten Job machen werden“, so Murphy in einem Statement.
Murphys Nachfolge soll nun Billy Chrystal antreten, der die Oscars schon neun Mal moderierte. Ratners Posten soll Brian Gazer übernehmen.

